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⚡ ADHS (Erwachsene)

„Wenn Startschwierigkeit zum Flow wird.“

Was wäre, wenn es heute einen kurzen Weg gäbe, Startschwierigkeiten zu knacken – in klarer Reihenfolge: 3-Minuten-Start → Timer → Mini-Erfolg – und es funktioniert? Vielleicht fühlst du dann Flow wieder klar und hell. Am Ende des Reset Day erkennst du Drive daran, dass Aufgaben fließen und du dich klar, fokussiert und fertig fühlst.

Beweise bis Ende des Reset Day

  • Erste Aufgabe begonnen (3 Min) – fester Blick, ruhige Hände.
  • 25-Minuten-Fenster gehalten (Timer → stetig).
  • Top-3 Aufgaben sortiert → „geschafft“-Markierung im Plan.


🔹 Was ist ADHS bei Erwachsenen?

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist keine reine Kinderdiagnose – sie begleitet viele Betroffene bis ins Erwachsenenalter. Typisch sind anhaltende Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und innerer Unruhe. Viele Erwachsene mit ADHS erleben einen „Dauerlauf im Kopf“: Ideen, Gedanken und Aufgaben überschneiden sich, während Organisation, Fokus und Ruhe oft schwerfallen.

🔹 Typische Symptome

  • Schnelle Ablenkbarkeit, Schwierigkeiten, Aufgaben zu Ende zu bringen
  • Vergesslichkeit, chaotische Arbeitsweise oder Probleme mit Prioritäten
  • Innere Unruhe, ständiges „Getriebensein“ oder Impulsivität
  • Emotionale Schwankungen, Reizbarkeit oder Frustrationstoleranz
  • Probleme in Beziehungen durch Unpünktlichkeit oder Unaufmerksamkeit

🔹 Mögliche Ursachen

  • Neurobiologische Faktoren: Unterschiede in der Signalübertragung bestimmter Neurotransmitter (v. a. Dopamin und Noradrenalin).
  • Genetische Einflüsse: ADHS tritt häufig familiär gehäuft auf.
  • Frühe Umwelteinflüsse: Belastungen in Kindheit oder Jugend können die Symptomatik verstärken.
  • Stress und Überforderung: Dauerhafte Reizüberflutung verschärft Konzentrationsprobleme und Erschöpfung.

🔹 Folgen im Alltag

Unbehandelt kann ADHS bei Erwachsenen erhebliche Auswirkungen auf Beruf, Beziehungen und Selbstwert haben:

  • Chronische Überforderung und Selbstzweifel
  • Unzuverlässigkeit, Zeitmanagement-Probleme, Aufschieberitis
  • Spannungen im sozialen Umfeld
  • Erhöhtes Risiko für Burnout, Angst oder Depression
  • Gefühl, „unter den eigenen Möglichkeiten“ zu bleiben

🔹 Wege zur Stabilisierung und Selbstmanagement

  • ADHS-Coaching: Praktische Strategien, um Struktur, Fokus und Prioritäten aufzubauen.
  • Medikamentöse Behandlung: Stimulanzien oder Nicht-Stimulanzien können Konzentration und Impulskontrolle verbessern (in Absprache mit Facharzt).
  • Achtsamkeit und Körperübungen: Kurze Routinen fördern Klarheit und Ruhe im Nervensystem.
  • Tools und Routinen: Digitale Timer, Aufgabenlisten oder visuelle Pläne helfen, Aufgaben zu strukturieren.
  • Selbstakzeptanz: ADHS ist kein Mangel, sondern eine andere Art der Wahrnehmung – mit Stärken in Kreativität, Intuition und Energie.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische oder psychologische Diagnose. Wenn du vermutest, dass du ADHS hast oder dich dauerhaft überfordert fühlst, wende dich an einen Facharzt oder Psychotherapeuten. Richtig verstanden und begleitet, kann ADHS zur Quelle von Fokus, Kreativität und Lebendigkeit werden.

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