Was wäre, wenn es heute einen kurzen Weg gäbe, Nicht-Hunger-Essen zu stoppen – in klarer Reihenfolge: Bedürfnis klären → Ersatz → Verzögerung – und es funktioniert? Du spürst dann vielleicht, wie Entscheidungen leicht und frei fallen. Am Ende des Reset Day erkennst du Kontrolle daran, dass du Essensentscheidungen bewusst triffst und dich satt, stabil und zufrieden fühlst.
Emotionsessen – auch emotionales oder stressbedingtes Essen genannt – beschreibt das Verhalten, nicht aus körperlichem Hunger, sondern aus emotionalen Gründen zu essen. In Momenten von Stress, Einsamkeit, Überforderung oder Traurigkeit wird Essen oft zum kurzfristigen Trostspender. Dadurch entsteht jedoch ein Kreislauf: kurzfristige Erleichterung – gefolgt von Schuldgefühlen oder Unzufriedenheit.
Wenn Emotionsessen zur Gewohnheit wird, kann es langfristig nicht nur das Gewicht, sondern auch das Selbstbild und die emotionale Stabilität beeinflussen:
Hinweis: Emotionsessen ist kein Versagen, sondern ein erlernter Bewältigungsmechanismus. Wenn du spürst, dass Essen zunehmend zur emotionalen Entlastung wird, kann professionelle Begleitung helfen, neue Wege im Umgang mit Stress und Gefühlen zu finden. Ziel ist nicht Kontrolle, sondern Freiheit und Vertrauen in deinen eigenen Körper.
Hinweis: Essdrang und Gewichtskontrolle sind komplexe Themen. Diese Reflexion dient der Selbstbeobachtung und Bewusstwerdung. Bei starkem Essdruck oder Essstörungen wende dich bitte an eine medizinische oder psychologische Fachperson.